„Sie arbeiten, weil ihnen das Spiel gefällt.“

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Immer schneller, höher, weiter. Geht das? Gerade im Bereich Technologie und Kommunikation ist die Annahme, dass es nach oben hin keine Grenzen gibt. Doch es gibt sie. In der Kommunikationstechnologie heißt sie Shannon Limit. Für Wissenschaftler ist es ein großer Spaß, diese Grenzen auszuloten.

Treffen sich ein Physiker, ein Mathematiker, ein Informationstheoretiker und ein Kommunikationsingenieur. Kein Witz. Ihr Ziel: Herauszufinden, wo die Grenzen für Datenübertragung liegen. „Es ist keine Regulierungsbehörde, die die Grenzen für Datenübertragung setzt, es ist die Physik“, erklärt der Österreicher Peter Winzer, Forscher bei den Bell Labs, dem Forschungsarm von Alcatel-Lucent, im untenstehenden Video. Claude Shannon hat schon im Jahr 1948 die theoretische Grundlage geschaffen, aber die praktische Umsetzung stand noch aus. Die Begeisterung der Forscher daran, das Limit zu erreichen – und eventuell doch noch irgendwie zu übertreffen, lässt sich wohl mit einem Zitat von Claude Shannon erklären: „Wissenschaftler arbeiten nicht für den Ruhm, sie arbeiten, weil ihnen das Spiel gefällt.“

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